Betrachtet man sich die besten Präsentatoren und Redner, die heute und in der Vergangenheit ihre Worte an uns gerichtet haben, so gibt es eine herausragende Gemeinsamkeit.
Ob Cicero, John F. Kennedy oder Martin Luther King Jr., ob Barack Obama oder Steve Jobs – sie alle nutzen die Macht der Bilder, um uns Menschen zu überzeugen. Selbst das älteste Buch der Welt besteht aus Lehren und Gesetzen, die in Form von Bildern und Geschichten vermittelt werden.

Warum sind Bilder so wichtig?

Wir Menschen sind doch rational und auf Fakten aus, besonders wenn es um berufliche Entscheidungen geht.“, höre ich manchmal, wenn ich über dieses Thema spreche.
Das stimmt. Zum Teil. Wichtig ist es zu verstehen, wie unser Gehirn arbeitet: Es speichert sämtliche Informationen in Bildern ab.
Wenn Sie ein beliebiges Substantiv wie z.B. „Haus“, „Auto“, „Flugzeug“, „Tier“, hören, dann zeigt Ihnen Ihr Gehirn sofort ein Bild. Welches, das ist individuell verschieden. Aber Sie sehen etwas.

Wollen Sie nun einem anderen Menschen etwas mitteilen, ihn überzeugen oder gar begeistern, dann gelingt Ihnen das am besten und am schnellsten, wenn Sie dafür Visualisierungen einsetzen. Denn dann machen Sie es Ihrem Zuhörer leichter, Ihre Informationen mit dem in dessen riesengroßer Bilddatenbank gespeicherten Wissen zu verknüpfen. Diese Bilddatenbank trägt jeder von uns permanent im Gehirn mit sich herum. Versteht Ihr Zuhörer Sie jedoch nicht, dann kann er sich „kein Bild davon machen“ und Sie haben nicht überzeugt.

Für Sie bedeutet das:

  • Setzen Sie für Ihre Kernaussagen eine Visualisierungen. Oft vermittelt eine einfache Skizze (siehe auch Flipchart-Nutzung), die in 2 Minuten gezeichnet ist, mehr Klarheit als 2 Stunden Erklärung.
  • Nutzen Sie Beispiele, wie z.B. andere Kunden Ihr System einsetzen, welche Vorteile diese haben, welche Probleme gelöst wurden.
  • Sprechen Sie so plastisch und konkret wie möglich.
    Sie können Ihren Ertrag deutlich verbessern“ ist Gelaber.
    Sie können Ihren Ertrag um mindestens 5%, d.h. konkret 12,5 Mio Euro, pro Jahr verbessern. Für diesen Ertrag müssen Sie sonst im Alltagsgeschäft 25.000 Kisten Ihres Standardproduktes verkaufen.“ ist konkret und sehr überzeugend!
  • Ideal ist es, wenn Sie etwas Reales zeigen können (siehe auch Demosysteme und Prototypen). Dann sehen Ihre Zuhörer etwas und können es auch noch anfassen. Kaum jemand vergisst etwas, wenn er es gesehen, berührt und erklärt bekommen hat. Wir haben schon zu viele PowerPoint-Folien gesehen, auf denen alles funktioniert – und in der Realität klappt nichts.

Warum präsentiert nicht jeder permanent mit Visualisierungen?

  1. Weil wir so sehr darauf getrimmt werden uns auf Fakten zu konzentrieren, dass wir dies (im wahrsten Sinne des Wortes) übersehen.
  2. Weil wir nicht beigebracht bekommen, wie man zu beliebigen Themen solche Visualisierungen entwickelt (Präsentationstraining (online) Meisterklasse).

Wir könnten Ihnen hier hunderte von Videos zeigen, die diese Technik eindrucksvoll nutzen. In unseren monatlichen E-Mail-Impulsen zeigen wir Ihnen regelmäßig Beispiele und was Sie daraus für Ihre Präsentationen übernehmen können.

In unserem Präsentationstraining Meisterklasse zeigen wir Ihnen unter anderem, wie Sie selbst zu jedem zu präsentierenden Thema eine Visualisierung entwickeln.

Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel: Hans Rosling erläutert auf beeindruckende Art und Weise das „eigentlich“ langweilige und trockene Thema der Problematik der Bevölkerungsexplosion. Selbst falls Ihr Englisch eingerostet ist, werden Sie seine Nachricht verstehen:

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