Stellen Sie sich vor, Sie leben in einer Holzhütte in einer einsamen Berggegend. Idyllisch am Rande eines Sees gelegen. Kilometerweit gibt es keinen Nachbarn.

Es ist spät in der dunklen Nacht und ihr Hund muss noch einmal vor die Türe.

Jetzt frage ich Sie: würden Sie bevor Sie mit dem Hund nach draußen in die dunkle Einsamkeit gehen, noch schnell "Freitag der 13." oder einen anderen Horrorfilm ansehen?

Vermutlich nicht.

Manch einer macht aber genau das, bevor er seine Präsentation beginnt. Man malt sich in schwärzesten Farben aus, was alles schief gehen kann, dass man einen Blackout bekommt, die Teilnehmer nicht zuhören oder mehr wissen als man selbst.

Kein Wunder, dass man bei diesen Gedanken nervös wird.
Natürlich können Dinge schief gehen. Aber das kann man nie vorhersehen. Meist geht alles gut und die Sorgen waren völlig unnötig. Oder es gehen die Dinge schief, an die man ohnehin nicht gedacht hatte.
Es ist gut und richtig, sich ordentlich und umfassend auf die Präsentation vorzubereiten. Sobald man das getan hat, darf man "Freitag der 13." gerne im Regal stehen lassen und sich mit positiven Gedanken beschäftigen. Schaffen Sie sich ein Ritual, ein paar bestärkende Worte, die Sie sich selbst sagen - und atmen Sie ein, bevor Sie zu sprechen beginnen. Ein paar gute Worte für das positive Selbstbild könnten sein:
  • ich bin so gut vorbereitet, wie es möglich war
  • ich freue mich, meinen Zuhörern etwas Neues vermitteln zu dürfen
  • ich werde mein Bestes geben und das ist gut
  • ich bin überzeugt davon, dass ich mit allem, was kommen wird, umgehen kann
  • ich konzentriere mich auf das hier und jetzt
Halt, halt! Falls Sie jetzt sagen: "Dieses positive Denken-Zeug kann ich nicht leiden". Nun, das ist in Ordnung. Doch frage ich Sie: Ist es nicht auch so, dass Sie negative Gedanken nicht unbedingt in eine präsentationsfördernde Stimmung kommen lassen? Es ist unerheblich, ob Sie Lust haben zu präsentieren oder nicht. Wenn Sie vorne stehen, müssen Sie das Beste aus der Situation machen. Darum empfehle ich, stellen Sie sich positiv darauf ein, sonst können Sie nicht positiv wirken!
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Natürlich ist es Ihre Wahl, ob Sie lieber "Freitag der 13." als Vorbereitung Ihrer Präsentation ansehen wollen. Ich persönlich wähle lieber etwas, das mich positiv auf meine Präsentationen, Schulungen, Workshops und Coachings einstellt.
Ein elementarer Bestandteil dieser Strategie ist es, sich auf ein stabiles Selbstvertrauen zu verlassen. Dieses auf- und auszubauen beschreiben wir in einem eigenen Themenbereich Selbstvertrauen.
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