"Ich möchte ohne Nervosität präsentieren können" ist oft ein Wunsch, wenn ich Seminarteilnehmer oder in Einzelcoachings nach den Zielen frage.

Hinter dem Wunsch steht der Glaube, dass es ein Fehler sei, nervös zu sein und dass gute Präsentatoren keine Nervosität kennen. Doch dies ist ein Irrglaube. Unzählige Schauspieler, Redner, Sänger sind auch nach 30 Jahren Bühnenerfahrung noch nervös. Profis wissen einfach, dass Nervosität dazu gehört.

Doch Nervosität ist zumindest teilweise auch etwas Gutes! Sie kann uns beispielsweise davor bewahren, einen Termin auf die leichte Schulter zu nehmen, uns nicht vorzubereiten oder mit einer zu lockeren Art in einen Termin zu gehen.

Nervös zu sein kann behindern, wenn es unsere Fähigkeit zu denken und zu handeln komplett blockiert. Dann steckt dahinter jedoch etwas anderes, nämlich Angst.

Hier finden Sie einige Tipps und Hintergründe zur Nervosität und was Sie tun können.

Am wichtigsten ist es, Nervosität nicht mehr als Feind sondern als ganz normalen, ja positiven Zustand zu bewerten. Nahezu alle Schauspieler, Moderatoren, Sänger sind vor ihren Auftritten aufgeregt und nervös. Sie wissen, dass dies einfach dazu gehört und haben gelernt, damit umzugehen.

Übrigens sind die "Schmetterlinge im Bauch" vor einem Rendezvous auch nichts anderes als eine Ausprägung der Nervosität...

 

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